Importierte Modelle sind im ideal Fall sauber und werden korrekt importiert.
Die Praxis zeigt aber meist anderes. Vor allem bei älteren Dateien aus
Fremd-CADs kann es vorkommen, dass Flächen fehlenden oder die
Genauigkeit nicht stimmt. Dies führt zu unschönen Fehlern.

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Jedes Modell jedoch kann auch Optimiert werden (seit ST5).
Das bedeutet Solid Edge importiert das Modell wie es ist.
Meist sind dabei Radien und Übergansflächen Splines.
Solid Edge überprüft beim Optimieren, ob aus den komplexen
Spline-Flächen Solid Edge Regelgeometrie gemacht werden kann.
Vorteil davon ist, dass das Modell an Performance gewinnt.
Sehr sinnvoll einzusetzen, wenn Sie mit grossen und komplexen
Modellen mit vielen Radien arbeiten müssen.


Die „Geometrieprüfung“ für Fehler finden Sie im Reiter „Prüfen“.
Fehler lassen Sie die Prüfung laufen und schauen Sie, ob Fehler
aufgelistet werden. Falls ja gibt es das Button „Körperfehler reparieren“.
Falls möglich werden Fehler korrigiert. Ein zweiter Durchlauf der Suche
zeigt, ob alle beseitigt wurden.

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Hinweis: Nicht alles ist reparierbar. Manchmal sind die Daten
einfach nicht brauchbar.
Optimieren wird als blaues „i“ Symbol vor dem Körper im Pathfinder
dargestellt. Diese Aktion ist generell optional und muss nicht durchgeführt werden.

„Optimieren“ befindet sich ebenfalls im Reiter „Prüfen“. Wählen Sie hierzu
den Befehl und den Körper aus und markieren Sie vor dem Fertigstellen
die Option „Teilflächen und Kanten betonen“. Hier wird Ihnen angezeigt,
welche Kanten und Teilflächen optimiert werden. Dies sind meiste Radien
und Übergänge.

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Nach der Berechnung (dies kann einige Zeit dauern) bekommen Sie
einen Auszug, in der die Optimierung detailliert aufgelistet ist.

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msc